Die Geriater, Chefarzt Jens Heese und Oberarzt Christian Aldus, begrüßen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen mit dem Therapeutenteam zum Check-Up „Wie sicher ist ihre Mobilität?“.
Helios Klinikum Pforzheim/Martin
Pforzheim
So mobil sind Senioren beim Check-up am Helios Klinikum in Pforzheim

Pforzheim. Im Rahmen der Aktionswochen „Aktiv älter werden in Pforzheim“ hat der Geriatrische Schwerpunkt (GSP) des Helios Klinikum Pforzheim zum vierten Mal in Folge das beliebte Check-Up für Senior:innen „Wie sicher ist Ihre Mobilität?“ angeboten.

Die Plätze für dieses Mobilitäts-Check-Up sind begehrt und waren auch in diesem Jahr schnell vergeben. Kaum verwunderlich, denn dieses Angebot des Helios Klinikum Pforzheim zielt darauf ab, älteren Menschen mehr Sicherheit bei der Bewegung zu geben.

„Es ist sehr vorbildlich, dass Sie hier sind. Denn offensichtlich haben Sie ein großes Interesse daran, mobil zu sein und präventiv etwas dafür zu tun, mobil zu bleiben“, begrüßt der Chefarzt der Geriatrie, Jens Heese, die Teilnehmer.

Teilnehmerin Christina Gemp macht zusammen mit Logopädin, Jennifer Lindenmann, erfolgreich eine Übung zum Messen der Handkraft.
Helios Klinikum Pforzheim/Martin

Nach der Begrüßung absolvieren die Teilnehmer:innen zunächst wissenschaftlich validierte altersgerechte Tests bei erfahrenen Physiotherapeuten und Logopäden. An Hand verschiedener einfacher Übungen messen die Therapeuten beispielsweise die Handkraft der Senior:innen, wie lange sie zum Aufstehen von einem Stuhl benötigen oder wie gut sie das Gleichgewicht halten können. Dies dient der Einschätzung, wie mobil jeder einzelne Teilnehmer ist.

Da Bewegung und die richtige Ernährung zusammengehören, hat die langjährige Ernährungsberaterin, Sarah Stumpf, bei der Veranstaltung wertvolle Ernährungstipps gegeben. Mit zunehmendem Alter verändern sich Nährstoffaufnahme und Appetit, deshalb ist eine bedarfsgerechte Anpassung der Ernährung so wichtig.

„Alle Teilnehmer waren interessiert und sehr motiviert dabei. Sie haben die Übungen erfolgreich durchgeführt. Ihre Beweggründe an dem Check-Up teilzunehmen, waren ganz unterschiedlich. Teils auf Grund vorangegangener Sturzereignisse oder weil sie bereits Hilfsmittel benötigen. Nun wollen Sie wissen, wie sie künftig Stürze vermeiden und langfristig mobil bleiben“, erzählt Martina Wersching-Pfeil, die Koordinatorin des GSP.

Nach Durchlaufen aller Übungen werten die Geriater, Chefarzt Jens Heese und sein Oberarzt Christian Aldus, die Testergebnisse aus. „Jeder Teilnehmer erhält eine kurze orientierende Untersuchung.

Danach besprechen wir die Testergebnisse und geben Tipps und Hilfestellungen, wie die eigene Beweglichkeit verbessert, stabilisiert oder sicherer gestaltet werden kann. Dies kann beispielsweise durch Übungen erfolgen, ein angepasstes Schuhwerk oder ergänzende Hilfsmittel, wie Brille, Rollator oder Gehstock.

Mir ist es ein persönliches Anliegen, dass jeder nach diesem Termin motiviert nach Hause geht, mit einem Fahrplan im Gepäck, wie er – trotz möglicher Einschränkungen – sicher mobil bleibt und aktiv am Leben teilnehmen kann“, so der Chefarzt der Geriatrie, Jens Heese.

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