Der Gasometer-Ballon startet im Enzauenpark in den Himmel über Pforzheim

So schön ist Pforzheim von oben - eine Fahrt mit dem Gasometer-Heißluftballon

Es ist 5 Uhr morgens, die Sonne geht langsam auf. Der Enzauenpark in Pforzheim liegt verlassen da, nur eine Handvoll Menschen trifft sich an diesem Donnerstag vor dem Gasometer. Gut gelaunt arbeiten sie Hand in Hand – natürlich unter Einhaltung der Corona-Regeln. Sie machen sich daran, einen Heißtluftballon startklar zu machen, es wird eine der ersten Fahrten dieser Saison. Das fliegende Gefährt ist nicht etwa irgendeines: Es gehört zum Gasometer Pforzheim, das seit rund zwei Wochen seine Pforten wieder für Besucher geöffnet hat.

Deshalb startet der Ballon auch direkt neben dem Gasometer – ein ungewöhnlicher Startplatz, "etwas knifflig", wie Georg Fröhlich von GT Ballonfahrten betont. Doch der erfahrene Pilot bringt den riesigen Ballon sicher in die Luft. An Bord neben dem Piloten und der PZ sind auch noch der Direktor des Stuttgarter Parkhotels, Elouan Pecheur, CCP-Vertriebsleiter Daniel Schuch sowie Tanja Zorn und Isabell Prior vom Tourismusmarketing des WSP. Den letzten Platz im Korb hat sich spontan Hobbyfotograf Roland Görög gesichert. Wolfgang Trautz, Marketing- und Kommunikationschef des Gasometers, der die Fahrt organisiert hat, winkt von unten.

Als der Ballon langsam aufsteigt, bleibt dem ein oder anderem im Korb der Mund offen stehen. Der Anblick der Goldstadt aus der Luft an diesem herrlichen Sommermorgen ist kaum zu toppen. Ruhig liegt die Stadt um kurz vor 6 Uhr da, als der Korb sanft über die Oststadt Richtung Wartberg gleitet. Unterwegs blicken vereinzelt Menschen an den Himmel oder schicken Fotos über die sozialen Medien an die PZ, als sie den Ballon erblicken. Über Neulingen geht es weiter, bis das Gefährt schließlich in Bretten auf einem Stoppelfeld wieder landet.

Gasometer Heißluftballon
Bildergalerie

Beste Sicht auf Pforzheim aus dem Gasometer-Ballon

"Wir freuen uns, dass wir seit zwei Wochen den Gasometer wieder eröffnet haben und die Leute wieder einladen können, ins Great Barrier Reef abzutauchen", sagt Wolfgang Trautz. Und dass an diesem Morgen obendrein der Gasometer-Heißluftballon direkt vor der Touristenattraktion starten darf, macht den ehemaligen Tourismuschef der Goldstadt stolz. Weitere Informationen zum wiedereröffneten Gasometer gibt es hier.

Nina Tschan

Nina Tschan

Zur Autorenseite