2019_06_20_17_03_42_To_do.odt_Word
Etwa 111.000 Menschen folgen Vanessa Prinz auf Instagram. 
insta
In Pforzheim, sagt Vanessa Prinz in ihrer Instagram Story, "hat sich einiges getan". 

So schwärmt Ex-Bachelor-Kandidatin Vanessa Prinz ihren 111.000 Followern von Pforzheim vor

Pforzheim, deine Pforzheimer: Oft wird gebruddelt - zu dreckig sei die Stadt, es sei zu wenig los, auch schöne Locations zum feiern würden fehlen. In der Nacht auf Donnerstag zeigte nun die 27-Jährige Influencerin Vanessa Prinz, wie erfrischend da ein Blick von außen sein kann. Und vor allem: wie positiv.

Prinz, die in diesem Jahr durch das TV-Format "Der Bachelor" bekannt wurde, hatte vier Jahre lang Accessoire-Design an der Pforzheimer Hochschule für Gestaltung studiert. Nun war die 27-Jährige nun mit einer Freundin (Nutzername: rachelrebxll) zurück in ihrer Teilzeitheimat - und geriet in ihrer Story auf Instagram (Nutzername: vanerazzi), wo ihr etwa 111.000 Menschen folgen, ins Schwärmen: Pforzheim, sagt sie da etwa, sei in den vergangenen Jahren viel schöner geworden. "Es gibt an jeder Ecke eine schöne neue Bar oder Lokal, die es früher noch nicht so gab. Da hat sich einiges getan." Auch der Hochschule statteten die beiden einen Besuch ab. In der Story ist Musik zu hören, während sie durch die Gänge laufen. Prinz' Reaktion: "Seit wir weg sind, ist die Hochschule viel cooler geworden."

Als die Ditzingerin am Tag danach im Gespräch mit PZ-news auf die knapp drei Jahre zurückblickt, die sie in Pforzheim wohnte, räumt sie ein, die Goldstadt in jener Zeit nicht sonderlich prickelnd gefunden zu haben. Im Vergleich zu damals hätten sich aber zum einen die Einkaufsmöglichkeiten verändert - etwa dadurch, dass ein Zara dazukam. "Als ich gestern mit meiner besten Freundin, die auch in Pforzheim gewohnt hat, durch die Innenstadt gelaufen sind, ist uns aufgefallen, dass viele neue, auch schicke Bars und Lokale eröffnet haben", berichtet sie. "Das hat mich wirklich erstaunt." Auch an einem Wok-Laden seien sie vorbeigelaufen - "da waren wir traurig, dass es den nicht gab, als wir dort studiert haben." Pforzheim, resümiert sie, "hat sich wirklich gemacht."

Vanessa Prinz über Pforzheims Probleme

Pforzheim als perfekte Stadt? So weit geht die Ex-"Bachelor"-Kandidatin - sie wurde bei der im März ausgestrahlten Show Dritte - dann aber doch nicht. "Pforzheim hat eine hohe Arbeitslosigkeit, das ist an manchen Ecken auch spürbar", räumt sie ein. Und die Stadt sei schon aufgrund ihrer Verbundenheit zu ihrer Heimat sicher nicht die erste Wahl, um hinzuziehen. "Aber es ist einfach unfair, nur schlecht von Pforzheim zu reden." Es gebe viele schöne Ecken: "Alleine schon an der Enz zu spazieren, entlangzuhoggen oder mit einem Glas Wein am Ufer zu sitzen - das ist doch toll." 

Dass sie ihren Pforzheim-Besuch wiederholen wird, liegt jedoch nicht nur an den neuen Möglichkeiten, trinken und feiern zu gehen. Sondern an Attraktionen, die die Goldstadt inzwischen seit einigen Jahren bereichern: "Ich habe es während des Studiums nie geschafft, mal beim Gasometer und im Wildpark vorbeizuschauen", sagt sie. "Schon deswegen werde ich wieder zurückkommen."