760_0900_84805_Spatenstich_KiTa_Irenidusstrasse_02.jpg
Start für ein gemeinsames Projekt: Andrew Hilkowitz (jüdische Gemeinde), Edith Drescher, Sibylle Schüssler, Diakonie-Geschäftsführerin Sabine Joos, Stephanie Biros, Ruth Nakatenus, Ahmet Kurt (Yezidische Gemeinde), Caritas-Direktor Frank Johannes Lemke, Hasan Akbaba (Alevitische Gemeinde) und Bauunternehmer Klaus Ross (von links) wollen eine interreligiöse Kita errichten. Foto: Meyer

So soll die interreligiöse Kita einen Friedensbeitrag leisten

Pforzheim. Im Herbst nächsten Jahres sollen 100 Jungen und Mädchen verschiedener Religionen und Nationen sich in der Kindertagesstätte an der Irenicusstraße 3 nach Herzenslust begegnen können. Das Pforzheimer Ingenieurbüro Biros baut das drei Millionen Euro teure Vorhaben mit Fördergeldern des Bundes und vermietet den Bau an die Stadt. Pforzheim ist bundesweit Vorreiter, was die Idee angeht, Kindern unterschiedliche Symbole, Rituale und Feste zu vermitteln.

Es solle eigens eine gemeinnützige GmbH gegründet werden, erklärte Caritas-Direktor Frank Johannes Lemke beim Spatenstich in der Weststadt. Er sieht in dem Projekt vor allem einen „Beitrag zum Frieden in der Stadt“ mit ihren über 140 Nationen. Der lange zeitliche Vorlauf sei dem Umstand geschuldet gewesen, dass man alle Religionsgemeinschaften mit ihren Vorstellungen miteinbeziehen wollte. Diakonie-Geschäftsführerin Sabine Jost erkennt hohe Anforderung nicht nur bei der Umsetzung des neuen Konzepts sondern auch etwa bei der Auswahl des Personals und der möglicherweise doppelt geführten Spitze. „Die Kinder sollen lernen, mit religiöser Vielfalt umzugehen.“

Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.