
Sorge vor wachsendem Antisemitismus in Pforzheim: Jüdische Gemeinde fordert sichtbares Erinnern
Pforzheim. Trotz Sonnenschein an diesem Donnerstag: Die Stimmung am Mahnmal beim ehemaligen Pforzheimer Hauptgüterbahnhof ließ manchen der rund 150 Anwesenden frösteln. Bei der Erinnerung an die Deportation der letzten hier gemeldeten jüdischen Bürger am 22. Oktober 1940 trat neben den Rückblick zunehmend die Sorge um Gegenwart und Zukunft.
„Soll ich meine Kinder hier wirklich großziehen?“ Diese Frage von Rami Suliman hat Tobias Volle bewegt.
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