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Mitte August rettet die Feuerwehr mit einem Boot eine 60-jährige Frau, die an der Rossbrücke in Pforzheim in den Fluss gesprungen war.
Feuerwehr Pforzheim (Archivfoto)
Pforzheim
Sprung in die Enz als letzter Ausweg? Psychiater über mögliche Beweggründe zweier Vorfälle in Pforzheim
  • Carolin Grausam

Pforzheim. Aufregende Tage in der Goldstadt: Innerhalb von nur zwei Wochen sind zwei Personen in Pforzheim in die Enz gesprungen. Beide konnten durch Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr aus dem Wasser gerettet werden und befinden sich jetzt in psychiatrischen Fachkliniken. Doch was bewegte einen elfjährigen Jungen und eine 60-jährige Frau dazu, an belebten Plätzen in der Stadt in den Fluss zu springen? War es ein Hilferuf oder die Suche nach Aufmerksamkeit? Mögliche Antworten konnte Dr. Werner Polster, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, aus Engelsbrand im Gespräch mit PZ-news geben.

"Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit einem Porsche und haben die Bremse von einem Fahrrad."

So beschreibt Polster die Umbruchphase im Gehirn während der Pubertät. Diese Phase lasse sich laut dem

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