Pforzheim. Vorausgesetzt, der (alte) Gemeinderat stimmt am 4. Juni zu, kann die Ausweitung der Schulkindbetreuung von der – mit den freien Trägern abgesprochenen – Planungs- in die Realisierungsphase gehen. Details – auch was Kitas und Ganztagsschulen betrifft – stellten am Montag OB Peter Boch und Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn mit Vertretern der Fachämter im Rathaus vor.
Welche Horte werden wie ausgebaut?
Es werden insgesamt vier neue Gruppen geschaffen (also für 80 Kinder): An der Waldschule Büchenbronn wird das Angebot von vier auf fünf Gruppen erweitert, an der Grundschule Huchenfeld von vier auf viereinhalb, an der Südstadtschule von drei auf dreieinhalb (alle in der Trägerschaft der Volkshochschule); an der Schanzschule von viereinhalb auf fünf und an der Weiherbergschule von siebeneinhalb auf neun Gruppen (beide in der Trägerschaft der Caritas). Hinzu kommen soll ein weiterer neuer Hort in städtischer Trägerschaft mit drei Gruppen in der Weststadt. Für das Schuljahr 2020/21 soll zudem die Einrichtung eines Horts in der Oststadt geprüft werden. Der Prüfauftrag läuft derzeit. Das augenblickliche Angebot dort – das „Schülerhaus Insel-Grundschule“ mit etwa 60 Plätzen – wird aus Mitteln des Pakts für Integration finanziert und ist bis 2020 befristet.

Kindertagesstätten und schulische Angebote müssten „Hand in Hand gehen“, so Boch. Doch bei den Kitas sieht es (noch) düster aus. Was sind die aktuellen Zahlen?
Insgesamt wurden 1424 Zusagen versandt. Nun beginnt das, was der OB als „unschön und schmerzhaft“ bezeichnet: der Versand der Absagen. Es sind 952. Daneben werden 132 auswärtige Kinder (von in Pforzheim arbeitenden Eltern) nicht untergebracht und weitere 67 Eltern informiert, dass ihrem Wechselwunsch in eine andere Einrichtung nicht entsprochen werden kann. Mehr lesen Sie am Dienstag. in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

