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Alfred Hübner zeigt, wo das Haus seiner Familie stand. Er beklagt die strukturelle Zerstörung des mittelalterlichen Zentrums durch den Wiederaufbau als autogerechte Stadt und sieht in einem Kellerbau fürs Archiv eine Heilung.
Marek Klimanski
Pforzheim
Stadtarchiv am Schlossberg „wäre eine Wiedergutmachung“: Ex-Kulturamtsleiter kämpft für das Projekt

Pforzheim. Ein altes Regal voller stadthistorischer Zeugnisse, zur Stabilisierung mit einem Fuß auf einen Schmöker gestellt, der sich bei näherem Hinsehen als uraltes Reuchlin-Buch entpuppte: Das war einer der ersten Eindrücke, die Alfred Hübner vom Stadtarchiv Pforzheim erhielt. Fast ein halbes Jahrhundert ist es her, dass Hübner Leiter des städtischen Kulturamts (bis 2004) und damit auch für das Archiv zuständig wurde. Das befand sich damals in wenigen Räumen im Reuchlinhaus, verfügte über eine Rollregalanlage im Keller und gerade mal drei Mitarbeiter – keiner als Archivar oder Wissenschaftler ausgebildet. Erst unter Hübner und dem damaligen Bürgermeister Fritz Wurster wurde mit Hans-Peter Becht ein wissenschaftlicher Leiter eingestellt.

Fulminante Entwicklung

Bewegte Jahre und Provisorien folgten: erst nach erheblichen Investitionen als Dauerlösung gedacht in der Nordstadtschule, dann –

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