Sternsinger-Gruppen beim Empfang im Pforzheimer Rathaus mit Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn (links) und Pfarrer Steffen Schölch.
Barbara Ulmer
Pforzheim
Sternsinger-Einsatz trägt Früchte: Über 90.000 Euro sammeln Kinder der neuen Pfarrei Herz Jesu Pforzheim

Pforzheim. In Pforzheim-West waren es 8.246,76 Euro. In Pforzheim-Innenstadt kamen 5.392,82 Euro zusammen. Die Sternsinger von Pforzheim St. Elisabeth sammelten 5.537,85 Euro. In Pforzheim Liebfrauen waren es 6.621,74 Euro.

Im Biet kamen insgesamt über 15.000 Euro zusammen. Reichlich Spenden sammelten bei der Sternsingeraktion die Kinder und Jugendlichen im Kämpfelbachtal. Dort waren insgesamt rund 140 Kinder im Einsatz und sammelten die stolze Summe von 38.054,49 Euro, davon in Eisingen 1.925 Euro. Spitzenreiter ist Ersingen mit 14.779,56 Euro, dem bisher höchsten Ergebnis der Sternsinger aus Ersingen. In Bilfingen kamen 6.049 Euro zusammen, in Ispringen 2.635,76 Euro, in Remchingen 4.374,95 Euro, in Königsbach 4.150,42 Euro und in Stein 4.139,80 Euro. 54 Kinder und Jugendliche zogen in ganz Pfinztal bei eisiger Kälte von Tür zu Tür und sammelten über 12.000 Euro. Pfarrer Steffen Schölch dankt allen Sternsingern und deren Helfern, die in der gesamten Pfarrei Herz Jesu Pforzheim für die gute Sache im Einsatz waren.

In diesem Jahr gehen die gesammelten Gelder vor allem nach Bangladesch, an Projekte gegen Kinderarbeit. Der Fokus liegt dabei auf „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“, so das diesjährige Motto. Weltweit werden über 1.100 Projekte unterstützt, die Bildung, Gesundheit, Kinderschutz und Nothilfe für Kinder im Blick haben. Unermüdlich und mit großer Freude sammelten die Kinder aus Pforzheim und der Region Spenden für Gleichaltrige, die oft zum Lebensunterhalt ihrer Familien beitragen müssen.

Auch die Stadt Pforzheim, insbesondere Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn, freute sich beim Sternsinger-Empfang über das große Engagement der Kinder und ihrer Helfer und steckte im Auftrag der Stadt Zehn-Euro-Scheine in ihre Spendendosen. Es kommt den 150 Millionen Kindern im Alter zwischen fünf und 17 Jahren zugute, die arbeiten müssen.