
- Thomas Sommer
Pforzheim. Unter den großen Bäumen auf dem Areal des Stadtmuseums sitzen die zahlreichen Gäste schon voller Vorfreude auf die kommenden Programmpunkte des Figurentheaters Raphael Mürle. Im stimmungsvollen Ambiente der Freilichtbühne, die einem kleinen Amphitheater gleicht, zeigt das Figurentheater zum Thema „Liebesblicke“ die Glanzlichter aus verschiedenen Inszenierungen. Raphael Mürle, der letztes Jahr bedingt durch einen Fahrradunfall nicht spielen konnte, begrüßt die Zuschauer und stimmt auf einen vergnüglichen Abend mit Musik und Marionetten ein.
Hier gibt es keine große Bühnenshow, aber das braucht es auch nicht, wenn Sandie Wollasch und Matthias Hautsch, die zur musikalischen Umrahmung angetreten sind, auf der grünen Wiese vor der mit Efeu bewachsenen Sandsteinmauer routiniert ihr musikalisches Können unter Beweis stellen. Hautsch zaubert mit der Gitarre und Wollasch verleiht den Texten stimmliche Präsenz. Anschließend haben Mürles Marionetten ihren großen Auftritt: Der kleine Pianist haut in die Tasten, traktiert das Instrument mit vollem Körpereinsatz bis Rauch
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