Pforzheim/Enzkreis. Überall in der Region liefen am Dienstag schaurige Gestalten durch die Straßen. Sie gingen von Tür zu Tür und forderten "Süßes oder Saures". Aber keine Sorge: Meist waren es Kinder, die den gespenstischen Halloween-Brauch in Deutschland betreiben.
Wie ein Polizeisprecher gegenüber PZ-news erklärte, verlief der gruselige Abend ruhig in der Region. "Es gab keine Vorfälle mit Horror-Clowns. Auch sonst gibt es nichts zu vermelden, was in Zusammenhang mit Halloween steht", sagte er am Mittwochmorgen.
Gerüchte, die einige PZ-news-Leser beunruhigten, wonach Kinder Rasierklingen in ihren Halloween-Süßigkeiten gefunden hätten, dementierte der Sprecher. "Solch ein Vorfall ist uns nicht bekannt", so der Polizist. Natürlich gebe es an einem Abend wie diesem oftmals Betrunkene, die Ärger machen. Aber meist verlaufe Halloween aus polizeilicher Sicht wie ein normales Wochenende auch.
Halloween hat seinen Ursprung in einem Brauch der Kelten. In ihrer Mythologie kehren an diesem Tag Verstorbene aus dem Totenreich zurück und ziehen mit Geistern und Dämonen umher. Irische Einwanderer brachten den Brauch im 19. Jahrhundert in die USA, von dort kam er später nach Europa zurück. Gefeiert wird Halloween am 31. Oktober, dem Vorabend von Allerheiligen. In den USA gehören Umzüge, gruselige Streiche und Partys seit langem zum Festtag. In Deutschland war Halloween bis vor einigen Jahren kaum bekannt. Inzwischen fordern auch hier viele verkleidete Kinder an den Türen "Süßes oder Saures".
Für alle Feierwütigen in Pforzheim und dem Enzkreis ist auf zahlreichen Halloween-Partys einiges geboten. Mehr dazu lesen Sie am Donnerstag in der Pforzheimer Zeitung und bereits am Mittwochabend auf PZ-news.de!


