
Pforzheim/Kota Kinabalu. Mehrere Meter hoch ragen die Pfähle, auf denen die provisorischen Verschläge aus Holz, Stoff und Wellblech über einem nicht enden wollenden Teppich aus Abfall thronen. Was aussieht, wie eine riesige Müllkippe, ist das Meer, die Bauten darüber sind die Heimat Tausender Staatenloser vor der Insel Pulau Gaya, die vor dem malaysischen Gebiet Borneos liegt. Der Birkenfelder Anton Vester hat sie mit seiner Kamera besucht und Bilder von Menschen und einem Ort gemacht, den sonst alle meiden. Ausschnitte dessen, was er dort gesehen hat, zeigt er ab Juli bei der Ausstellung „Auf der anderen Seite“ im Alten Schlachthof.
Etwa vier Tage, so berichtet der 23-Jährige, habe es von seiner ersten Sichtung dieser Siedlung auf dem Meer bis zu seinem ersten Besuch dort gedauert.
„Ich habe zu der Zeit in Kota Kinabalu, der Hauptstadt
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