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Eine von mehreren kleinen Unterkünften entsteht an der Tiefenbronner Straße.
Eine von mehreren kleinen Unterkünften entsteht an der Tiefenbronner Straße. © Walter
26.09.2016

Ticker zum Nachlesen: Flüchtlinge in Dillweißenstein können Spvgg retten

Wie ist die aktuelle Asyl-Situation in Pforzheim? Und wie reagiert die Stadt auf die sinkenden Zuweisungszahlen? Darum - und vor allem konkret um die Pläne für Dillweißenstein - geht es am Montag auf einer Informationsveranstaltung der Stadt Pforzheim. PZ-news tickert live.

 

Um 19 Uhr findet die Veranstaltung zum Thema „Asyl in Pforzheim“ in der Nagoldhalle im Pforzheimer Stadtteil Dillweißenstein statt. Diese richtet sich an die Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil und informiert über den geplanten Umbau der Vereinsgaststätte "Im Hinteren Tal" zur Gemeinschaftsunterkunft für circa 30 Asylsuchende. „Zunächst einmal befristet für sechs Jahre“, wie Bürgermeisterin Monika Müller erläutert, die sich in diesem Zusammenhang für das Engagement der beiden Vereine Spielvereinigung Dillweißenstein und Turnerbund 1876 Dillweißenstein bedankt.

Unter der Leitung des Moderators Hans Gölz-Eisinger werden an diesem Abend neben Bürgermeisterin Monika Müller auch wieder Sabine Jost (Diakonie) und Oliver Hiller (Polizeirevier Süd) für Informationen sorgen.

2015 kamen eine Million Flüchtlinge nach Deutschland. Für 2016 prognostiziert das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge nun einen Rückgang und rechnet aktuell mit bis zu 300.000 Asylsuchenden bis zum Ende des Jahres.

Damit sinken auch die Zuweisungszahlen für Pforzheim: Derzeit leben 1.385 Asylsuchende hier. „Da bisher viele Städte im Gegensatz zu uns ihre Aufnahmeverpflichtungen nicht erfüllen konnten, kommen derzeit nur wenige Flüchtlinge pro Monat neu in Pforzheim hinzu“, so Müller. Das könne sich sich auch schnell wieder ändern. „Daher möchte die Stadt Pforzheim die augenblickliche Situation nutzen, um das Konzept der dezentralen Unterbringung weiter voranzubringen“, so die Bürgermeisterin weiter.

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