760_0900_102941_Ruff_Herbert.jpg
Herbert Ruff 

Trauer um Ortsforscher und Menschenfreund Herbert Ruff

Pforzheim-Würm. Er war Vater, Schwiegervater, Ehemann, Ortshistoriker und Träger der Bürgermedaille Pforzheim (verliehen 2002): Herbert Ruff ist jetzt im Alter von 88 Jahren gestorben.

In den vergangenen zehn Jahren war es ruhig um ihn geworden. Jahrzehntelang hatte er sich in seinem Heimatort für das Sozialwesen engagiert – sei es als Ortsvorsteher (1984 bis 1994), als Kirchengemeinderat der Evangelischen Kirchengemeinde Würm (1959 bis 1977) und zehn Jahre als Vorsitzender des Krankenpflegevereins der Evangelischen Kirchengemeinde Würm.

Der Sohn von Fritz und Ida Ruff wuchs im damals noch selbstständigen Dorf Würm an der Fahrstraße auf. Nach der Volksschule ging er mit elf Jahren an die Friedrich-Oberschule für Jungen nach Pforzheim. Er begann 1951 an der Universität Heidelberg mit dem Studium der Geschichte, Deutsch, Englisch und Philosophie. Am Pforzheimer Kepler-Gymnasium begann er seinen beruflichen Einstieg. Als Lehrer war er mehrfach in England tätig. 1971 wurde er am Kepler Studiendirektor. Zeitgleich wurde das CDU-Mitglied mit der Eingliederung Würms zu Pforzheim auch Gemeinderat der Stadt und blieb bis 1980 Ortschaftrat. Ruff machte sich um das Überarbeiten der Orts-Chronik und einen Bildband verdient. Er verfasste die Kirchengeschichte des Ortes. Immer wieder hielt er Vorträge. Für seine ehrenamtliche Arbeit in 44 Jahren erhielt er im Jahr 2002 die Ehrenplakette des Stadtteils Würm. Ruff hinterlässt drei erwachsene Kinder und mehrere Enkel.

Die Beerdigung findet am Freitag um 12.30 Uhr auf dem Friedhof in Würm statt.

Martina Schaefer

Martina Schaefer

Zur Autorenseite