Trauerbeflaggung am 24. Januar 2017 vor dem Pforzheimer Hilda-Gymnasium

Walter
Pforzheim
Trauerbeflaggung: Darum hingen die Fahnen auf Halbmast
  • sw

So manche PZ-Leser wunderten sich am Dienstagmorgen: Trauerbeflaggung in Pforzheim - was ist denn da passiert? Vielleicht bereits wegen des Gedenkentags an die Opfer des Nationalsozialismus, der am 27. Januar begangen wird? Nein.

Nicht nur in Pforzheim hängen die Fahnen auf Halbmast, sondern ist fast allen deutschen Städten. Grund dafür ist der Staatsakt anlässlich des Todes Roman Herzogs, wie Pforzheims Pressesprecher Philip Mukherjee der PZ bestätigte. Herzog, der frühere Bundespräsident und Innenminister Baden-Württembergs, war am 10. Januar 2017 gestorben. Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte daraufhin die Trauerbeflaggung am Tag des Staatsakts - dem 24. Januar - angeordnet, wie unter anderem die mittelbadische Stadt Rastatt auf ihrer Internetseite berichtet.

Auch in Bad Wildbad und in Pforzheim war Herzog einst zu Gast gewesen. Seine berühmte "Ruck-Rede" gibt es hier in voller Länge zum Nachlesen.

Unter anderem hängen die Fahnen auch in Nordrhein-Westfalen auf Halbmast. Dies hatte NRW-Innenminister Ralf Jäger angeordnet.