760_0900_100452_Tschenstochau_Fillbrunn_Gengenbach_Moule.jpg
Bürgermeister Frank Fillbrunn, der Geschäftsführer des christlichen Hospizes Pforzheim/Enzkreis Martin Gengenbach und Marie-José Moulet, stellvertretende Bürgermeisterin von Lourdes (von links), verfolgen die Konferenz. Stadt Pforzheim 

Trinationaler Kongress zum Thema Krebs mit Pforzheimer Delegation

Pforzheim. Die seit 2007 bestehende Städtepartnerschaft zwischen Pforzheim und Tschenstochau im Süden Polens, rund 140 Kilometer nordwestlich von Krakau, stand in diesem Jahr erstmals im Zeichen des internationalen Austauschs zu gesundheitlichen und medizinischen Themen.

Tschenstochaus Stadtpräsident Krzysztof Adam Matyjaszczyk hatte Delegationen aus den Partnerstädten Pforzheim und dem französischen Lourdes zu einem internationalen onkologischen Kongress eingeladen. Der Einladung folgten Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn, SPD-Stadtrat sowie Allgemein- und Palliativmediziner Ralf Fuhrmann, der Geschäftsführer des Christlichen Hospizes Pforzheim/Enzkreis Martin Gengenbach und Robert Feldmann, Oberarzt am Zentrum für integrative Schmerz- und Palliativmedizin an der Klinik Öschelbronn. Der Kongress stand unter der Überschrift „Kunst gewinnt den Kampf gegen den Krebs – Behandlungen zur Unterstützung von Tumortherapien“. In einem ehrgeizigen Programm bereicherten einen Tag lang Beiträge mit unterschiedlichsten Betrachtungen, Ansätzen und Erfahrungen den Wissensstand aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Im Ergebnis zeigte sich, dass sich Schul- und alternative Medizin gemeinsam mit unterschiedlichsten Therapieansätzen, wie etwa Gestaltungs-, Musik-, Bewegungs-, Kunst-, Entspannungs-, Theater- oder Lesetherapien ebenso ergänzen wie die Zusammenarbeit und Betreuung durch pflegerisch-medizinisches Fachpersonal und ehrenamtlich helfende und unterstützende Menschen. Die Teilnehmer aus Lourdes – zum Teil selbst Krebsbetroffene – drückten mit einem selbst geschriebenen und inszenierten Theaterstück im abendlichen Rahmenprogramm aus, wie Krebsdiagnose und Krankheitsverlauf sich für Betroffene anfühlen und entwickeln.

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.