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Während die Busfahrerin ihren Kontrollgang machte, wurde sie plötzlich durch einen Mann sexuell angegangen. 

Übergriff in Linie 3: Busfahrerin wird von Unbekanntem sexuell angegangen

Pforzheim. Zu einem versuchten sexuellen Übergriff gegenüber einer Busfahrerin soll es nach bisherigen Ermittlungen der Pforzheimer Kriminalpolizei am Freitagabend in einem Linienbus in der Pforzheimer Nordstadt gekommen sein. Hierzu sucht die Polizei neben dem Täter noch "Heranwachsende", welche nach Angaben der Polizei unmittelbar zuvor aus dem Bus ausgestiegen sind und den Täter gesehen haben könnten.

Wie die Beamten berichten, hat der Stadtbus der Linie 3 seine Fahrt um 18.45 Uhr in Pforzheim-Dillweißenstein begonnen - mit dem Ziel Hängsteig in der Pforzheimer Nordstadt. Gegen 19.15 Uhr dürften an der letzten Haltestelle Hängsteig, in der Theodor-Fahrner-Straße, noch zwei bis drei Heranwachsende ausgestiegen sein. Diese fragten zuvor die Busfahrerin noch, ob sie nicht noch weiterfahren könnten, was von ihr, wegen der bereits erreichten Endhaltestelle, verneint wurde.

Nachdem die letzten Fahrgäste ausgestiegen waren, schaltete sie die Innenbeleuchtung aus und verließ ihre Fahrerkabine, um im Fahrgastbereich einen letzten Kontrollgang durchzuführen. Dabei wurde sie plötzlich durch einen Mann sexuell angegangen, so die Polizei. "Durch ihre heftige Gegenwehr ließ dieser letztlich von seinem Opfer ab und flüchtete aus dem Bus in Richtung McDonalds", heißt es in dem Bericht an die Presse. Sofort eingeleitete und umfangreiche Fahndungsmaßnahmen blieben allerdings ergebnislos.

Der Gesuchte wird von der Polizei wie folgt beschrieben: Auffallend schlanker, etwa 30 bis 40 Jahre alter Mann, der neben einer schwarzen Gesichtsbedeckung, eine dunkelgraue Hose sowie eine schwarze Lederjacke mit Nieten trug. Er sprach deutsch mit ausländischem Akzent und soll einen dunklen Hauttyp gehabt haben.

Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise und Mitteilungen, wer den gesuchten Mann im Bus gesehen haben könnte und insbesondere die drei Heranwachsenden, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter (07231) 186-4444 in Verbindung zu setzen.