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Unternehmer Herbert Richter gestorben.
Unternehmer Herbert Richter gestorben © privat
13.05.2011

Unternehmer Herbert Richter gestorben

Der für sein starkes soziales Engagement bekannte Unternehmer, Herbert Richter, ist am Donnerstag morgen unerwartet verstorben. Die Nachricht erschütterte Oberbürgermeister Gert Hager und den Büchenbronner Ortsvorsteher Bernhard Schuler tief. Hager würdigte Richter als einen „tatkräftigen Unternehmer“, der „vielen Familien und Menschen Arbeit und Brot gegeben hat“. Zugleich sei er ein Wohltäter gewesen, dem soziale Fragen stets am Herzen lagen, so Hager.

Herbert Richter wurde am 14. Juli 1933 als Sohn von Alfred Richter und Hilda Richter, geborene Denzle, in Pforzheim, als zweites von fünf Kindern geboren. Er besuchte die Nordstadtschule und wurde mit seiner Familie vor dem Bombenangriff im Februar 1945 nach Neuenbürg ausquartiert. Im Jahre 1956 gründete er, unter sehr schweren Bedingungen, sein eigenes Unternehmen in Bad Wildbad. Im Jahr 1974 siedelte er sein Unternehmen in Büchenbronn an der Birkenfelder Straße an.

Herbert Richter engagierte sich für die „Aktion Sorgenkind“, für die Deutsche Krebshilfe, für die er seit Jahren Weihnachtskonzerte mit der „US Army Europe Band and Chorus“ im Congress Centrum organisierte. Seine Unterstützung galt ebenso dem „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“. Nach dem Ende des Krieges verlieh ihm Général de Gaulle das „Croix de Lorraine France Libre“. Für die Völkerverständigung, im Besonderen jedoch für die Deutsch-Französische Freundschaft, folgten zahlreiche Ehrungen verschiedener französischer Organisationen. In Deutschland wurde er für seine Verdienste mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande sowie der Bürgermedaille der Stadt Pforzheim ausgezeichnet. Er hinterlässt seine Gemahlin Gretel Richter, seinen Sohn Harald mit Familie und seinen Sohn Holger. dok