Pforzheim. Nach den abrupten Austritten aus der AfD hatten sich die drei Pforzheimer Stadträte, die von nun an die neue Fraktion Bürgerliche Allianz Pforzheim bilden, mit harscher Kritik zu Wort gemeldet. Nicht nur an der Gesamtentwicklung ihrer bisherigen Partei, sondern vor allem an der Bundestagsabgeordneten Diana Zimmer und der Arbeit des AfD-Kreisverbands, den sie als „Laienschauspieltruppe“ bezeichnen.
In einer Pressemitteilung äußert sich nun auch Diana Zimmer zu den Vorwürfen:
"In der vergangenen Wahlperiode hat die AfD-Fraktion im Gemeinderat eine konstruktive Rolle eingenommen. Diese Sachorientierung sollte auch Maßstab für die Arbeit in der neuen Fraktion sein. Die drei jetzt aus der Fraktion und Partei ausgetretenen Mitglieder wollten sich mit diesem Kurs nicht identifizieren. Aufgrund ihrer persönlichen und politischen Haltung beabsichtigten sie, den Weg der Fundamentalopposition zu gehen, und fanden dafür in der Fraktion keine Mehrheit."


„Bürgerliche Allianz“ statt AfD in Pforzheim - Neuer Name, alte Probleme?
"Die angebliche Unzufriedenheit im Kreisverband ist vorgeschoben. Die AfD in Pforzheim und im Enzkreis verzeichnet seit längerer Zeit einen erheblichen Mitgliederzuwachs. Abgesehen von den namentlich bekannten Austritten sind keine weiteren Austritte zu verzeichnen. Bei den Austritten dürften auch Niederlagen bei internen Wahlen in den letzten Wochen eine Rolle gespielt haben."



