Bundesweiter Klimastreik von Verdi und Fridays for Future
Auch Pforzheim und der Enzkreis sind von dem Streik betroffen.
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Pforzheim
Ver.di ruft erneut zum Streik im Einzel- und Versandhandel auf: Pforzheim und der Enzkreis betroffen

Stuttgart. Ver.di ruft am Samstag, am dritten Tag in Folge, in mehreren Regionen Baden-Württembergs zu ganztägigen Warnstreiks im Einzel- und Versandhandel auf, so die Gewerkschaft in einer Mitteilung. Hintergrund sei der aktuelle Stand der laufenden Tarifrunde über die Erhöhung der Entgelte für die rund 500.000 Beschäftigten im Einzel- und Versandhandel Baden-Württemberg.

Am Freitag hätten sich bereits rund 850 Beschäftigte landesweit an den Warnstreiks beteiligt, ver.di rechnet für den Samstag mit der gleichen Beteiligung.

Aufgerufen seien Beschäftigte aus dem Bereich Stuttgart mit Umgebung, Karlsruhe-Pforzheim mit Umgebung, Heilbronn-Schwäbisch Hall mit Umgebung, Bereich Fils-Neckar-Alb, Konstanz, Radolfzell, Freiburg. Betroffen sind die Unternehmen Kaufland, H&M, Primark, Obi, Zara, IKEA und Media Markt.

Laut Handelsverband Deutschland hatten die Warnstreiks keine spürbaren Auswirkungen auf die Kunden. „Auch für heute ist nicht davon auszugehen, dass sich daran etwas ändert“, sagte der Tarifgeschäftsführer Steven Haarke der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Im Kaufland im Brötzinger Tal kam es jedoch zu langen Wartezeiten an den Kassen, berichteten genervte Kunden, die teilweise ihren gefüllten Einkaufswagen im Markt zurückließen. 

Die Warnstreiks sollen weiteren Druck auf die Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde machen, die noch kein Angebot vorgelegt haben. Am kommenden Montag, 8. Juni, werde in zweiter Runde weiterverhandelt.

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