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Neujahrsbaby Veronika schlummert erst wenige Stunden alt im Bettchen im Helios Klinikum. Foto: Meyer
Neujahrsbaby Veronika schlummert erst wenige Stunden alt im Bettchen im Helios Klinikum. Foto: Meyer
Gesund und munter: Mama Julia Maksuti und die kleine Veronika. Foto: Meyer
Gesund und munter: Mama Julia Maksuti und die kleine Veronika. Foto: Meyer
01.01.2018

Verfrühte Kinderüberraschung zum neuen Jahr

Pforzheim. Einen Monat zu früh hat Neujahrsbaby Veronika das Licht der Welt erblickt. Mama Julia Maksuti ist glücklich über die Geburt ihrer zweiten Tochter.

Eigentlich hatte sich Familie Maksuti den Silvesterabend ganz anders vorgestellt. Gemütlich mit der Familie ins neue Jahr hineinrutschen und sich gemeinsam auf den Familienzuwachs freuen. Denn am 30. Januar sollte die zweite Tochter von Julia (35) und Ismet (49) laut dem errechneten Geburtstermin auf die Welt kommen – so weit zur Theorie. Dass es noch in derselben Nacht seinen Nachwuchs im Arm halten wird, hat sich das Paar aus Pforzheim jedenfalls nicht träumen lassen, als am Abend des 31. Dezembers die Mutter und Cousin zu Besuch kamen, um das Jahr 2018 gemeinsam zu begrüßen. „Dann ist es passiert – absolut überraschend“, sagt die gebürtige Kasachin.

Eine halbe Stunde, ehe vor den Fenstern die bunten Raketen das neue Jahr knallend und funkelnd willkommenheißen sollten, waren Julia und Ismet Maksuti im Helios Klinikum angekommen. Lange musste das Paar, das 2014 geheiratet hatte, nicht auf seine zweite Tochter warten. Um 4.44 Uhr erblickte Veronika, 3000 Gramm schwer und 50 Zentimeter groß, das Licht der Welt. Und ist damit das erste Baby, das im neuen Jahr in der Goldstadt geboren wurde.

„Ich bin glücklich und zufrieden“, sagt die 35-jährige Mutter am Mittag des Neujahrstags und richtet den Blick voll Zärtlichkeit auf das kleine Bündel, das neben ihr in seinem Gitterbettchen schlummert. „Sie ist gesund auf die Welt gekommen. Sonst brauche ich nichts.“

Schwesterliebe muss wachsen

Bereits am Morgen hat die große Schwester Vadjida mit ihrem Papa die kleine Veronika besucht. Für ihre zweieinhalbjährige Tochter werde es wohl eine Umstellung sein, jetzt nicht mehr ganz alleine die Aufmerksamkeit von Mama und Papa zu genießen, sagt Julia Maksuti. Wenn alles gut läuft, dürfe sie am nächsten Tag vielleicht schon nach Hause, hofft sie. Und dann würden sich die Dinge schon fügen. „Sie braucht ein bisschen Zeit, sich zu gewöhnen.“

Auf noch ein weiteres Geschwisterchen müssen sich die beiden Mädels wohl nicht einstellen. Zwei Kinder großzuziehen, das sei Aufgabe genug, seien sich die Eltern von Vadjida und Veronika einig.