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Wolfsgrube Hagenschieß
Blicken in die Wolfsgrube im Hagenschieß und ziehen daraus Lehren: Revierförster Andreas Bürle, die Wildpark-Praktikantinnen Ava und Caroline sowie ihr Chef Carsten Schwarz (von links).
Meyer
Pforzheim
Vergessene Wolfsgrube in Pforzheim: Deswegen fällt dem Menschen der Umgang mit dem Wolf schwer

Pforzheim. Ein Wolfsrudel streift durch den Hagenschieß. Eines der Tiere nimmt plötzlich Witterung auf. Da, überm Reisig, baumelt Fleisch. Vom Hunger getrieben wetzt der Wolf auf den Köder zu, setzt zum Sprung an – und sitzt in der Falle. Sein letztes Stündlein hat geschlagen. Wie für viele Artgenossen vor und nach ihm. Unerbittlicher Alltag in diesem Forst. Okay, nicht aktuell, aber noch vor wenigen Generationen. Welche Brisanz das heute birgt, wird beim Ortstermin an dem unscheinbaren Loch nahe dem Wildpark deutlich. PZ-news versucht dort, zu ergründen, warum derzeit ein einzelner Wolf an der Hornisgrinde die Nation in Aufruhr versetzt, obwohl diese Gattung vor nicht allzu langer Zeit unter uns heimisch war. Märchen haben damit zu tun, das wird rasch klar im Wolfsgrubenwald.

Tatsächlich trägt jener Bereich im Hagenschieß diesen Namen. Eben dort sagt Wildpark-Förster Carsten Schwarz versonnen: „Rotkäppchen trägt nun Bollenhut.“ Den Revierförster Andreas Bürle sowie die 16-jährigen Wildpark-Praktikantinnen Ava und Caroline,

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