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Hans Mann und Claus Kuge mit einem der bisher 270 „Stolpersteine“, verlegt im Mai 2013.  Foto: Seibel 

Verlegung von 23 neuen Quadern: „Stolpersteine“ erinnern an Nazi-Verfolgte

Pforzheim. Insgesamt 270 „Stolpersteine“ sind in Pforzheim bereits verlegt worden. Am Freitag kommen weitere 23 „Stolpersteine“ dazu. Es handelt sich um ein Projekt, das in Kooperation aus Löblicher Singergesellschaft von 1501 Pforzheim und der Privaten Pforzheimer Initiative Stolpersteine realisiert wurde.

Es erinnert an die Vertreibung und Vernichtung der Juden, der Sinti und Roma, der politisch Verfolgten, der Homosexuellen, der Zeugen Jehovas und der Euthanasieopfer während der Diktatur der Nationalsozialisten lebendig erhält.

Der Kölner Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, in dem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln mit ihrem Namen und ihren Lebensdaten aus Messing in den Gehweg einlässt. Mit den Stolpersteinen vor den Häusern hält er die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier lebten.

Es beginnt um 9 Uhr: drei Steine an der Nagoldstraße 13 (je einen Stein für Hermann Reinheimer, Mina Reinheimer und Werner Siegfried Reinheimer); der Liedermacher Dieter Huthmacher trägt sein Lied „Stolpersteine“ während der Verlegung vor.

der Abschluss ist um 11.10 Uhr: fünf Steine an der Kronprinzenstraße 25 (je ein Stein für Louis Reutlinger, Elsa Reutlinger, Fritz Reutlinger, Erich Reutlinger und Ruth Lea Reutlinger).

Mehr lesen Sie am Freitag, 29. März 2019 in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.