Pforzheim. Bei strahlendem Sommerwetter verwandelte sich der Arlinger Matthäuskirchplatz am Samstagabend in eine musikalische Bühne. Die traditionelle Arlingerserenade der Evangelischen Kirchenmusik in der Weststadt zog Hunderte Besucher an. Mitwirkende waren der Kinder-, Jugend- und Elternchor sowie das Lukasorchester Pforzheim unter der Leitung von Karen Kirschenbauer sowie der Posaunenchor an der Christuskirche, dirigiert von Axel Pfrommer.
Gemeinsam präsentierten sie ein Programm, das sich mit einem Augenzwinkern „querbeet, beschwingt & sehr vergnügt“ nannte.
Direkt zum Auftakt erklang kraftvoll die „Entrata festiva“, ein fünfstimmiges Bläserstück, das vor zwei Jahren auch den Badischen Landesposaunentag in Mannheim eröffnete. In seiner launigen Ansprache begrüßte Axel Pfrommer die Gäste mit dem Hinweis, dass sie nicht nur einen Parkplatz, sondern auch den Weg zur Serenade gefunden hätten – was sichtlich für Schmunzeln sorgte. Ein gemeinsames Lied, „Geh aus, mein Herz und suche Freud“ lud anschließend alle Anwesenden zum Mitsingen ein. Begleitet vom Lukasorchester, Posaunenchor und allen Kirchenchören entstand ein vielstimmiges Klangbild, das weit über den Kirchplatz hinaus zu hören war.
Auch das weitere Programm bot musikalische Abwechslung: Von Gossecs barocker „Gavotte“ bis zum swingenden Gershwin-Klassiker „Summertime“ war für jedes Ohr etwas dabei.Immer wieder ließen sich die Zuhörer von den swingenden Rhythmen mitreißen und klatschten begeistert mit. Die jüngsten Sängerinnen und Sänger trugen liebevoll bekannte Stücke wie „Kommt ein Vogel geflogen“ und „Mariechen Käfer“ vor – ein Highlight nicht nur für Familien. Der Abend unter freiem Himmel endete wie schon in den vergangenen Jahren mit dem Abendlied „Ich lieb die Sterne“, das noch einmal alle Mitwirkenden vereinte und für einen stimmungsvollen Abschluss sorgte. Es war ein Sommerabend der noch lange nachklang.

