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Die Steinmeyer-Orgel wurde in der Schloßkirche abgebaut und nach Leonberg in eine Werkstatt gebracht. 

Video des Fördervereins Schloßkirche zeigt den Weg zur neuen Orgel

Pforzheim. Aufruf zu weiteren Spenden für Steinmeyer-Instrument. Sie ist das Herzstück von Pforzheim und soll im kommenden Jahr auch ihr eigenes Herzstück wieder erhalten: Denn dann kommt die neue Steinmeyer-Orgel, die derzeit reorganisiert wird, nach einem langen Prozess in die Schloßkirche St. Michael zurück.

Reorganisation der Steinmeyer Orgel Pforzheim
Video

Reorganisation der Steinmeyer Orgel der Pforzheim Schloßkirche

„Wir freuen uns sehr, dass die Kirche dann ihre Seele wiedererhält“, sagt Schloßkirchen-Pfarrerin Heike Reisner-Baral in einem Videoclip des Fördervereins der Schloßkirche, der nun auch auf pz-news zu sehen ist. In der dreieinhalb Minuten langen Produktion von TV BW, einer Tochterfirma des PZ-Medienhauses, kommen Menschen zu Wort, die eine enge Bindung zum klangewaltigen Instrument haben. Zudem ermöglicht der Kurzfilm einen Blick hinter die Kulissen der Firma Mühleisen in Leonberg, wo die Orgel derzeit reorganisiert wird. Das bedeutet, dass ein Großteil der Pfeifen aus der Vorgänger-Orgel kommt. „Ein solcher Filmbeitrag vermittelt die ganze Begeisterung der Akteure und zeigt, dass die Kirche hell, bunt und voller Leben ist“, sagt der Vorsitzende des Fördervereins der Schloßkirche, Georg Leicht. Nur fehlt dort momentan die Steinmeyer-Orgel, jene „Dame“ wie sie Reisner-Baral im Videoclip nennt, die 1959 nach dem Wiederaufbau des Gotteshauses mit ihren mehr als 3000 Orgelpfeifen in die Schloßkirche kam und nun in die Jahre gekommen war. Aus diesem Grund hat sich der Förderverein auf den Weg gemacht, „dieses großartige Instrument wieder in Bestform zu bringen“. Mit ganz viel Rückenwind habe man einen Sockel an Spenden einwerben können, sagt Leicht. Man spüre aus der ganzen Region eine unglaubliche emotionale Verbundenheit zu einem der wenigen Baudenkmäler Pforzheims und damit auch ein Bekenntnis zur Stadt. Daher ist er sehr zuversichtlich, dass der Förderverein den Großteil der Kosten von rund 750 000 Euro stemmen kann. Damit das gelingt, ruft der Spendenbeauftragte Gerhard Baral auch erneut zu Spenden oder einer Pfeifenpatenschaft auf.

Nicola Arnet

Nicola Arnet

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