Die Muslime versammeln sich bei der Fatih-Moschee, um gemeinsam zu beten und zu feiern.
Fatih-Moschee
Pforzheim
Volle Moschee zu Bayram in Pforzheim
  • pm

Pforzheim. Rund 2500 Gläubige feiern das Ende des Fastenmonats. Zum Fest des Ramadans, einem der wichtigsten religiösen Feste im Islam, haben sich etwa 2500 Muslime aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen in der Fatih-Moschee in Pforzheim versammelt, um gemeinsam zu beten und das Ende des Fastenmonats zu feiern.

Die Fatih-Moschee war hierfür geschmückt, und die Gläubigen waren festlich gekleidet.

Die Atmosphäre in der Moschee sei von Spiritualität, Freude und Gemeinschaft geprägt, berichtet Yavuz Cevik von der Gemeinde. Gläubige hätten sich herzlich begrüßt. Kinder spielten in ihren festlichen Kleidern und freuten sich über die Süßigkeiten und Geschenke, die zum sogenannten Zuckerfest verteilt wurden.

Ausdruck von Dankbarkeit

Das Festgebet sei ein bewegender Moment gewesen, bei dem die Gläubigen gemeinsam ihre Gebete sprachen. „Es war ein Ausdruck von Dankbarkeit für den abgeschlossenen Fastenmonat und ein Zeichen der Hingabe an den Glauben“, so Cevik. Nach dem Gebet tauschten die Menschen Wünsche für ein gesegnetes Bayram aus und umarmten sich als Zeichen der Brüderlichkeit und Gemeinschaft. Das Fest des Ramadans in der Fatih-Moschee sei mehr als nur ein religiöses Fest gewesen, „es war auch ein Moment der Zusammenkunft, des Austauschs und der Verbundenheit“. Es sei eine Zeit, um die Bedeutung von Dankbarkeit, Gemeinschaft und Zusammenhalt zu betonen und die Freude und Spiritualität dieses besonderen Anlasses zu teilen.

„Die Feierlichkeiten werden sicherlich in den Herzen der Gläubigen als unvergessliche Erinnerung an einen bedeutsamen Tag in ihrer Gemeinschaft bleiben“, ist Cevik überzeugt.