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Neun Jahre lang predigte Jens Adam in der Büchenbronner Bergkirche. Foto: Meyer
Pforzheim
Vom Dorf- zum Landesjugendpfarrer: Jens Adam zelebriert seinen offiziell letzten Gottesdienst in der Bergkirche

Pforzheim. Wenn der Herr Pfarrer im vollen Bewusstsein, abgestraft zu werden für das, was err tat, tut und tun wird, dann steht Jens Adam in der Tradition des kleinen Mönchleins aus Wittenberg: „Hier stehe ich und kann nicht anders“ – eines der meistzitierten Worte Martin Luthers. „Leidensfähigkeit gehört dazu. Man muss Beschimpfungen aushalten – wenn der Umgangston trotzdem stimmt.“ Wer ohne Überzeugung durchs Leben geht, läuft in die Irre. Das war, ist und soll bleiben, sagt der Mann, der sich anschickt, neuer Landesjugendpfarrer der Evangelischen Landeskirche zu werden und am Sonntag im Rahmen eines Gottesdienstes in der Bergkirche verabschiedet wird. Neun Jahre lang war er der oberste Hirte von 2300 Schäfchen in Büchenbronn und nach der Fusion von rund 6000 Mitgliedern der Philippus-Gemeinde.

Wer Adam, der im Höhenstadtteil als Vikar begann, einigermaßen kennt, verkneift sich die Frage,

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