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John Wynne (links) hat mehr als einmal den Stadtteil Huchenfeld besucht – hier im Jahr 2011 mit dem früheren Pfarrer Jörg Geissler. Foto: Seibel/Archiv
John Wynne (links) hat mehr als einmal den Stadtteil Huchenfeld besucht – hier im Jahr 2011 mit dem früheren Pfarrer Jörg Geissler. Foto: Seibel/Archiv © Seibel/PZ-Archiv
21.11.2018

Vom Kriegsgegner zum Freund der Huchenfelder: John Wynne gestorben

Pforzheim-Huchenfeld. Die Bürgermedaillenträger und Friedensarbeiter Renate Beck-Ehninger und Gotthilf Ehninger nannten und nennen ihn „einen Eckpfeiler für Frieden und Versöhnung“ – und werden ihn, wie viele Huchenfelder, als solchen in Erinnerung behalten: John Wynne. Nun ist der Waliser im Alter von 97 Jahren – nur wenige Tage nach dem Unfalltod seines Sohnes Ben – gestorben.

Der frühere Wing Commander der Royal Air Force war im Zweiten Weltkrieg Pilot der Maschine gewesen, die bei Bühl abgeschossen wurde. Die Besatzung war abgesprungen und wenig später in Huchenfeld und Dillweißenstein gelyncht worden. Wynne hatte es mit dem brennenden Flugzeug über den Ärmelkanal geschafft. Mehrere Male besuchte Wynne den Ortsteil – das erste Mal 1994: Da brachte er zur Freude der Kinder das Schaukelpferd mit dem beziehungsreichen Namen „Hope“ (Hoffnung) mit. Jährlich richtete er eine Spende an den evangelischen Kindergarten – immer am Geburtstag seines Sohnes Ben.

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