Pforzheim
Vor Gemeinderatssitzung: Neue Wünsche in der Pforzheimer Bäder-Debatte
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Pforzheim. Über die Zukunft von Pforzheims Bädern soll am kommenden Dienstag in der Gemeinderatssitzung entschieden werden. Nun haben sich die Freien Wähler und die Unabhängigen Bürger erneut zu Wort gemeldet.

Die Unabhängigen Bürger fordern eine erneute Diskussion über die Bäderpolitik. „Anstatt ein unausgereiftes Konzept zu beschließen, das mehr ein Sammelsurium von Maßnahmen zur Erreichung einer 50-prozentigen Mittelkürzung darstellt, muss eine Lösung gefunden werden, wie trotz der Haushaltssituation ein Erhalt der Bäder erzielt werden kann. Eine Gesamtstrategie ist hierbei keine Lösung“, erklären sie. Für die Freien Wähler hat eine Analyse der Bausubstanz der sieben Bäder gezeigt, dass außer beim Emma-Jaeger-Bad und beim Stadteilbad Huchenfeld kein akuter sofortiger Handlungsbedarf bestehe, so der stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Hans-Joachim Haegele. Für eine Teilsanierung des „Emma“ rechnen die Freien Wähler mit Kosten von rund 10,5 Millionen Euro. Zur Finanzierung schlagen sie die bereits eingestellten Mitteln für die Schließung des Schloßbergs vor. Dies seien Gelder für die Leitungsverlegung (4,2 Millionen Euro), für den Rückbau der Schloßbergauffahrt, für den Umbau des Alten Schloßbergs, der Östlichen und der Deimlingstraße (6,5 Millionen Euro).

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