Zieht zurück und blickt nach vorn: Jörg Augenstein.

Seibel
Pforzheim
Wahl zum Ersten Bürgermeister: Jörg Augenstein zieht zurück
  • Claudius Erb

Pforzheim. Leicht fällt ihm dieser Schritt nicht, daran lassen Jörg Augensteins Worte keinen Zweifel. Doch zugleich betont der Brötzinger Mode-Fachhändler und CDU-Stadtrat, „weder enttäuscht noch entsetzt“ zu sein. Bereits im Vorfeld habe er klargestellt, den Willen seiner Fraktion zu respektieren und zu akzeptieren.

Da die CDU, die über das Vorschlagsrecht für den Posten des Ersten Bürgermeisters verfügt, den Regionalverbandsdirektor Dirk Büscher (49) vorzieht, hat Augenstein am Dienstag die Konsequenzen gezogen und seine Kandidatur aufgegeben.

Damit schrumpft das Bewerberfeld weiter. Von anfänglich zehn sind aktuell fünf Kandidaten im Rennen. Für die Bürger hätte er „gerne mit viel Herzblut etwas bewegt“, so Augenstein. In diesem Amt wäre er „24 Stunden für Pforzheim da gewesen“. Groll empfinde er nicht: „Für mich ist das Thema erledigt.“ Selbstverständlich werde er weiter engagiert als CDU-Stadtrat wirken.

Da er als Mitbewerber Büschers Präsentation in der Fraktion nicht mitverfolgen durfte, wird Augenstein am 26. Juli erstmals Näheres von dessen Zielen erfahren. Diese werde er sich „anhören wie die weiteren 39 Stadträte auch – dann geht es in die geheime Wahl“.

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