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Im Mai pflanzten Liberale und Freie Wähler – Matthias Köhler, Brigitte Römer, Hans-Ulrich Rülke, René Nestler, Janis Wiskandt, Michael Schwarz und Carol Braun (von links) – eine erste Buche im Büchenbronner Forst, wo juwi hatte Bäume roden lassen für zwei Windräder. Die Aufforstung muss nun das Unternehmen bezahlen. Foto: Lorch-Gerstenmaier
Im Mai pflanzten Liberale und Freie Wähler – Matthias Köhler, Brigitte Römer, Hans-Ulrich Rülke, René Nestler, Janis Wiskandt, Michael Schwarz und Carol Braun (von links) – eine erste Buche im Büchenbronner Forst, wo juwi hatte Bäume roden lassen für zwei Windräder. Die Aufforstung muss nun das Unternehmen bezahlen. Foto: Lorch-Gerstenmaier
02.11.2017

Wald in Büchenbronn umsonst gerodet - juwi zieht Antrag zur Genehmigung von Windkraftanlagen zurück

Pforzheim-Büchenbronn. Überrascht hat es keinen mehr: Der rheinhessische Projektentwickler und Windkraftanlagenhersteller juwi hat nach langer interner Prüfung entschieden, den naturschutzschutzrechtlichen Genehmigungsantrag für zwei Windräder auf Büchenbronner Gemarkung zurückzuziehen. „Rotmilan setzt sich gegen Windkraft durch“, titelte die städtische Pressestelle. Lange waren Stadtverwaltung, Ortschaftsrat und Ortsverwaltung aufseiten des Ausbaus erneuerbarer Energien in Form von Windkraft auch in Büchenbronn gewesen.

Ortsvorsteher und Stadtrat (SPD) Bernhard Schuler, zeigt sich, wie er auf Anfrage sagt, „als guter Demokrat“: Er persönlich bedaure die Entscheidung von juwi „außerordentlich“, respektiere sie jedoch, obwohl er aus energiepolitischer Sicht für einen Kompromiss gewesen sei.

Ganz anders der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag, Hans-Ulrich Rülke. Er spricht vom „Ende des Windkraftunfugs auf der Büchenbronner Höhe“. Die Rodung von zwei Hektar Wald hätte man sich schenken können. Es sei von vornherein klar gewesen, dass es bei diesem Projekt „bestenfalls um eine Subventionsruine zu Lasten des Gebührenzahlers“ gegangen sei.

Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

helmut
02.11.2017
Wald umsonst gerodet - juwi zieht Antrag zur Genehmigung von Windkraftanlagen zurück

An diesem Vorfall ist deutlich zu erkennen dass die Fa. Juwi und der Ortschaftsrat lediglich ökonomische Interessen und keine Verantwortung für die "Energiewende" haben. Von einer gewissenhaften Planung keine Spur. Aufbauen irgendwo in die Landschaft, abkassieren und dann nach uns die Sintflut. Die Stromversorger sollen zusehen wie sie das Produkt an die Verbraucher bringen. Die Schildbürger lassen grüßen. Wenn es ausschließlich um den Rotmilan ginge müssten noch ganz andere Maßnahmen ...... mehr...

Eiermann
02.11.2017
Wald umsonst gerodet - juwi zieht Antrag zur Genehmigung von Windkraftanlagen zurück

Die Grünen, die uns diese ganze Windkraft-Ideologie aufgezwungen haben, sollten nun den Wald eigenhändig wieder aufforsten. Von Hand, ohne technische Hilfsmittel. mehr...

von Schilda
02.11.2017
Wald umsonst gerodet - juwi zieht Antrag zur Genehmigung von Windkraftanlagen zurück

Gehen wir mal ein paar Jahre zurück. Da veranstaltete die Gemeinde Engelsbrand einen Bürgerendscheid, Ergebnis die Mehrheit war für die Windkraft. Dann begann das Aufbegehren einiger Gegner, mit allen Mittel die die Demokratie zuläßt. Es bildete sich die Liste Bürger für Engelsbrand. Dann kam der Skandal einiger Juwi-Geschäftsführer in Ostdeutschland. Das passte ins Bild der Gegner, der Bürgerentscheid hatte noch Gültigkeit. Lange lief nix, die Gemeindeverwaltung setze sich nicht durch, dann ...... mehr...

helmut
03.11.2017
Wald umsonst gerodet - juwi zieht Antrag zur Genehmigung von Windkraftanlagen zurück

Sollte niemand mehr sagen, dass wir nichts mehr für den Artenschutz tun. Eine etwas späte Einsicht aber im Grunde nur ein winziges stoppen der weltweiten Artenvernichtung. Wie soll Luther gesagt haben: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch mein Apfelbäumchen pflanzen“ Stopp für Stuttgart 21 Ein Käfer, sie zu knechten Der Juchtenkäfer bremst die Bahn. Weil das Insekt vom Aussterben bedroht ist, wurde einer Klage von Umweltschützern recht ...... mehr...