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Im Mai pflanzten Liberale und Freie Wähler – Matthias Köhler, Brigitte Römer, Hans-Ulrich Rülke, René Nestler, Janis Wiskandt, Michael Schwarz und Carol Braun (von links) – eine erste Buche im Büchenbronner Forst, wo juwi hatte Bäume roden lassen für zwei Windräder. Die Aufforstung muss nun das Unternehmen bezahlen.  Foto: Lorch-Gerstenmaier 

Wald in Büchenbronn umsonst gerodet - juwi zieht Antrag zur Genehmigung von Windkraftanlagen zurück

Pforzheim-Büchenbronn. Überrascht hat es keinen mehr: Der rheinhessische Projektentwickler und Windkraftanlagenhersteller juwi hat nach langer interner Prüfung entschieden, den naturschutzschutzrechtlichen Genehmigungsantrag für zwei Windräder auf Büchenbronner Gemarkung zurückzuziehen. „Rotmilan setzt sich gegen Windkraft durch“, titelte die städtische Pressestelle. Lange waren Stadtverwaltung, Ortschaftsrat und Ortsverwaltung aufseiten des Ausbaus erneuerbarer Energien in Form von Windkraft auch in Büchenbronn gewesen.

Ortsvorsteher und Stadtrat (SPD) Bernhard Schuler, zeigt sich, wie er auf Anfrage sagt, „als guter Demokrat“: Er persönlich bedaure die Entscheidung von juwi „außerordentlich“, respektiere sie jedoch, obwohl er aus energiepolitischer Sicht für einen Kompromiss gewesen sei.

Ganz anders der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag, Hans-Ulrich Rülke. Er spricht vom „Ende des Windkraftunfugs auf der Büchenbronner Höhe“. Die Rodung von zwei Hektar Wald hätte man sich schenken können. Es sei von vornherein klar gewesen, dass es bei diesem Projekt „bestenfalls um eine Subventionsruine zu Lasten des Gebührenzahlers“ gegangen sei.

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