Pforzheim
Waldgräber in Büchenbronn auch für Ortsfremde
  • Olaf Lorch-Gerstenmaier

Pforzheim-Büchenbronn. Entgegen der ursprünglichen Planung wird die künftig in Büchenbronn möglich werdende Waldbestattung nicht in die Hände der städtischen GmbH Incinea gelegt, sondern in städtischer Eigenregie betrieben. Wenn der Gemeinderat zustimmt, wird diese schlichte Form der Urnen-Bestattung östlich des bisherigen neuen Friedhofs auf rund drei Hektar Waldfläche möglich werden – auch für Nicht-Büchenbronner und Nicht-Pforzheimer.

Das Angebot für eine Beisetzung unabhängig vom Wohnort diene der „Sicherung der Auslastung“ des Friedhofs, heißt es in einer Vorlage, die – noch vor der Ortschaftsratssitzung – im Ausschuss für öffentliche Einrichtung beraten wurde, im Juni in den Finanzausschuss und im Juli schließlich in den Gemeinderat geht. Kostenpunkt für das Ermöglichen der Bestattung in einem Teilstück des Waldes: rund 140 000 Euro. Olav Kanno (Grünflächenmanagement) und Markus Pudschun (Friedhofsverwaltung) standen den Ortschaftsräten bei der jüngsten Sitzung Rede und Antwort. Die Mehrheit des Gremiums stimmte der Vorlage zu – wodurch Büchenbronn der erste von neun städtischen Friedhöfen für diese Bestattungsvariante wird. Das Vorhaben geht auf einen interfraktionellen Antrag im Gemeinderat zurück. Zwischen dem konventionellen Friedhof und dem Bestattungswald-Feld liegt noch ein Reservefeld, auf dem auch eine – allerdings naturnahe – Erdbestattung möglich sein wird. Mehr lesen Sie am Freitag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.