Ob sich die Luchse schon fragen wo die Besucher bleiben?
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Pforzheim
Wann öffnet der Pforzheimer Wildpark? Stadtverwaltung äußert sich
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Pforzheim. Wann macht der Pforzheimer WIldpark wieder auf? Nicht nur Bürger der Goldstadt fragen sich, wann wohl die beliebteste Attraktion in der Region wieder für Besucher zugänglich sein wird. Die Stadtverwaltung Pforzheim hat sich am Montagnachmittag jetzt dazu geäußert.

"Mit dem Wildpark unterhält die Stadt Pforzheim im touristischen Bereich ein Juwel", heißt es in der Pressemitteilung. Nach der jüngsten Verordnung des Landes Baden-Württemberg  dürfen Botanische und Zoologische Gärten ab dem 6. Mai wieder öffnen mit allen Schwierigkeiten der Hygiene- und Abstandsregeln.

Was in abgesperrten Zoologischen Gärten und einem entsprechenden Ticketing-System im Hintergrund möglicherweise umsetzbar ist, ist für den Wildpark anscheinend nicht ganz so einfach. „Im Grunde reden wir von einem frei zugänglichen und öffentlichen Park ohne Haupteingang. Keine Zäune oder Absperrungen und einem kostenlosen Eintritt. Was zu normalen Zeiten Anreiz für viele Familien mit und ohne Kinder darstellt, wird jetzt in der Corona-Krise zu einer gewissen Herausforderung bei der Eröffnung“, so Oberbürgermeister Peter Boch und Bürgermeisterin Sibylle Schüssler.

Beide erwarten bei einem Start einen großen „Besucheransturm“, „die Menschen wollen wieder raus und das ist nur allzu verständlich, aber wir brauchen mehr Zeit und gesicherte Möglichkeiten, das vernünftig und coronagerecht vorzubereiten. Und am Ende ist es auch eine Frage des Geldes, die die Maßnahmen monatlich und kontinuierlich benötigen werden“,  war sich der Verwaltungsstab im Pforzheimer Rathaus bei der Entscheidungsfindung einig. 

Wiedereröffnung derzeit noch nicht absehbar

In den vergangenen Wochen hat das Fachamt des Bau- und Kulturdezernates von Bürgermeisterin Sibylle Schüssler ein Konzept für die Wiedereröffnung erarbeitet. Nicht einfach in Corona-Zeiten: Mindestabstände, Hygieneeinrichtungen, maximal 400 Besucherinnen und Besucher zeitgleich, der Streichelzoo muss geschlossen bleiben. Security während der Öffnungszeiten zwischen 10 und 17 Uhr – und um das ganze vernünftig zu kanalisieren rund 60 zusätzliche Bauzäune. Das alles kostet Geld, von einem kleinen fünfstelligen Betrag pro Monat ist die Rede.

„Die jetzige Situation ist für uns als Wildpark deutlich schwieriger als für jeden anderen Zoo, der beispielsweise ein Ticketing-System oder gesicherte Einnahmen hat“, so Sibylle Schüssler. Dass nämlich könnte jetzt die Grundlage für ein Online-Ticketing sein, das gleichzeitig zur Begrenzung der Besucherzahlen dienen könnte. So aber steht zu befürchten, dass das einerseits der Andrang der Besucherströme nicht coronagerecht kanalisiert werden kann; andererseits die neu entstehenden Kosten nicht aufgebracht werden können. „Wir werden eine gute und tragfähige Lösung erarbeiten“, so OB Peter Boch.

In einem nächsten Schritt „müssten wir zunächst die Bauzäune und den Security-Dienst auf die Beine stellen, um ganz behutsam mit der Öffnung in der Zukunft beginnen zu können“, so Grünflächen- und Tiefbauamtsleiter Stefan Auer. Ganz wichtig im Zusammenhang mit einer Wiedereröffnung ist der zuständigen Dezernentin auch der folgende Hinweis: „Auch die Tiere müssen sich erst wieder an uns Menschen gewöhnen und auch dafür braucht es noch Zeit und einen langsamen Start. Bis es wieder losgeht, verfolgen Sie doch die neusten Informationen rund um den Wildpark auf unserem Facebook-Kanal.