Pforzheim. Die Versorgung der Patienten ist sichergestellt – auch wenn die rund 1000 nichtärztlichen Beschäftigten des Klinikums in Pforzheim nach dem gestrigen Donnerstag auch an diesem Freitag ihre Arbeit niederlegen.
Das ist die Reaktion darauf, dass auch in der vierten Verhandlungsrunde keine Einigung erzielt wurde, heißt es in einer Pressemitteilung. Um 9.30 Uhr beginnt am Freitag die Streikkundgebung vor dem Haupteingang. Der zweitägige Streik ist bereits der zweite der Klinikbeschäftigten. Am 20. Januar waren 125 Beschäftigte auf die Straßen gegangen. Am Donnerstag waren es rund 200 Streikende, schätzt die Gewerkschaft.


Kommende zwei Tage: Warnstreik am Helios Klinikum in Pforzheim
Auch lokale Vertreter aus der Politik waren eingeladen – so sprach etwa Bundestagsabgeordnete Katja Mast (SPD). Das Angebot in der vierten Verhandlungsrunde entspricht vier Prozent, gestreckt auf eine Laufzeit von 27 Monaten. Anna Frey, zuständige ver.di Gewerkschaftssekretärin erklärt dazu: „Das sind deutlich unter zwei Prozent aufs Jahr, das gleicht nicht einmal die Inflation aus. Die Beschäftigten sind sauer: sie stecken seit Oktober in den Tarifverhandlungen und erfahren vom Arbeitgeber am Verhandlungstisch wenig Entgegenkommen und Wertschätzung.“ Die Verhandlungen werden am Montag, 24. Februar, fortgesetzt.




