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Wegen vermeintlich antisemitischer Aussagen in einem Schreiben der Gewinnerin Katajun Amirpur will der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Rami Suliman nicht zur Reuchlinpreisverleihung.
Moritz (Archivfoto)
Pforzheim
Wegen Antisemitismusvorwürfen: Jüdische Gemeinde boykottiert Reuchlin-Preisverleihung

Pforzheim. Der Reuchlinpreis, benannt nach dem Humanisten Johannes Reuchlin, wird seit 1955 für herausragende und fachübergreifende Leistungen auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften verliehen. Seit 2013 spielt dabei auch verstärkt der Toleranzgedanke eine Rolle. Denn auch Reuchlin gilt als Vorbild der Toleranz und des interreligiösen Dialogs – zu Lebzeiten hatte er sich für den Erhalt des jüdischen Schrifttums eingesetzt.

Der von der Stadt Pforzheim gestiftete Preis wird auf Vorschlag der Heidelberger Akademie der Wissenschaften alle zwei Jahre verliehen. Dotiert ist er mit 10.000 Euro. Zu den

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