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Schmucker Besuchermagnet: Aussteller präsentieren Werke im „Goldenen Anker“ mit Initiatorin Katja Straub (Zweite von links).
Schmucker Besuchermagnet: Aussteller präsentieren Werke im „Goldenen Anker“ mit Initiatorin Katja Straub (Zweite von links).
Für Live-Musik sorgte unter anderem das „Trio de Janeiro“ um Martin Romero, Lù Thome und Günter Hellstern (von links). Auch die „Penthouse Jazz Band“spielte auf.  Eickhoff
Für Live-Musik sorgte unter anderem das „Trio de Janeiro“ um Martin Romero, Lù Thome und Günter Hellstern (von links). Auch die „Penthouse Jazz Band“spielte auf. Eickhoff
Renate und Hannelore schauen Mirta Congost (von links) und Norbert Muerrle bei „Triff den Partner-Ring“ zu.
Renate und Hannelore schauen Mirta Congost (von links) und Norbert Muerrle bei „Triff den Partner-Ring“ zu.
21.05.2017

„Weißenstein feiert“ als Beitrag zum Jubiläum „Goldstadt 250“

Traditionelle Handwerkskunst, Schmuck aus Gold und Silber, Leder oder Edelsteinen sowie Spiel, Spaß und Kreativität haben das Wochenende in Weißenstein geprägt. Im Rahmen des Jubiläumsfestivals „Goldstadt 250“ beteiligte sich der Stadtteil mit einem Programm rund um das Thema Schmuck in Form des Straßenfests „Weißen-stein feiert“. Auf zwei Stockwerken im „Goldenen Anker“ präsentierten 14 regionale Schmuckdesigner und Goldschmiede unter anderem aus der Gold- und Silberschmiede-Innung ihre Kreationen.

Darunter Sieglinde Kugler aus Mühlacker, die mit Steinen aus Namibia einen Querschnitt des afrikanischen Landes wiedergibt. In der Nachbarvitrine stellte Gisela Jobst-Rohleder ihre kontrastreichen Schmuckarbeiten aus. „Jedes Stück ist ein Unikat. Bei mir findet der Schmuck seinen Träger“, sagt die Goldschmiedemeisterin. Modedesignerin Susanne Dienst-Lang setzte sich unter ihrem Label „cowband“ mit Ledergürtelresten auseinander und verband das grobe Material mit Spitze, Seidenschnüren oder Huffellen zu Armbändern. Jutta Dittrich konnten die Besucher beim Stricken über die Schulter schauen. Mit einer Schmuck-Strickliesel fertigte sie in Handarbeit römische Strickketten, die mit Anhängern ergänzt werden konnten.

Nicht nur der „Goldene Anker“ konnte mit Handwerkskunst glänzen. Nur einige Meter weiter ermöglichten die Initiatoren des Straßenfests, Michaele Thäsler, Katja Straub und Norbert Muerrle einen Einblick in altes Traditionshandwerk. Mit Mirta Congost führte Muerrle das „Bohren ohne Strom“ mit einem sogenannten Dreul, vor. An einer weiteren Werkbank erhielten die Interessierten einen Eindruck einer alten Löttechnik. Im Burggarten präsentierten sich Goldschmiede am ehemaligen Goldschmiedebrett der MS Europa. Wer sich in Treffsicherheit üben wollte, konnte sich in Geschicklichkeitsspielen wie „Triff den Partner-Ring“ oder „Triff mich“ versuchen. Den kreativen Besuch konnten die Besucher bei Livemusik von „Penthouse Jazz Band“ oder „Trio de Janeiro“ und kulinarischen Kreationen von „Spezialitäten-Müssle“, dem „Goldenen Anker“ oder der „Rabeneck“ genüsslich ausklingen lassen.