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Bis zu 80 junge Leute treffen sich in mehreren Cliquen bei der Schloßkirche – und sorgen für Unmut. Foto: privat
Bis zu 80 junge Leute treffen sich in mehreren Cliquen bei der Schloßkirche – und sorgen für Unmut. Foto: privat
Sichtlich unwohl war es einem Passanten, als er die Klientel des Schloßkirchenparks in der Bahn-Unterführung sah und ein Handy-Foto machte. Foto: Privat
Sichtlich unwohl war es einem Passanten, als er die Klientel des Schloßkirchenparks in der Bahn-Unterführung sah und ein Handy-Foto machte. Foto: Privat
03.11.2016

Wenn der Pforzheimer Schloßpark zum „Angst-Raum“ wird

Pforzheim. Linda S. (30) ist keine ängstliche Frau – so wenig, wie Tobias K. (65) ein ängstlicher Mann ist. Doch wenn die beiden Pforzheimer, die ihren richtigen Namen nicht in der Zeitung genannt sehen wollen, einen so genannten „Angst-Raum“ definieren sollen, dann hat dieser einen Namen: Schloßkirchenpark inklusive östliche Bahnhofsunterführung. Auch Schloßkirchen-Pfarrerin Heike Reisner-Baral weiß von entsprechende Aussagen ihrer Gemeindemitglieder zu berichten.

Spricht man mit Gastronomen in der unmittelbaren Nachbarschaft, ist die Rede von regelmäßig zum Einsatz gerufenen Krankenwagen – je später der Abend, desto höher der Promillestand, desto höher die Bedürftigkeit. Nimmt man Kontakt mit der Polizei – speziell dem Haus des Jugendrechts – auf, hört man: Dies sei ein Treffpunkt junger Leute, „wie vor der Schlössle-Galerie oder dem Hauptbahnhof“, sagt der Erste Polizeihauptkommissar Thomas Hoffmann, Leiter der Einrichtung, die als Speerspitze ins Leben gerufen wurde, um Auswüchsen jugendlichen Übermuts schnell zu begegnen. „Das ist nicht die beste Adresse – aber es ist kein Brennpunkt“, sagt er. Man habe das Treiben im Blick – ebenso die Streifen der Fahndungs- und Ermittlungsgruppe (FEG) „Gold“.

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