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Finstere Gestalten bevölkern den Vorplatz des Brötzinger Mottenkäfigs: Tanja Alcontar, Emelie Stumpf, Anabel Lörcher, Anna Rau (von links).
Bastian
Pforzheim
Wenn die Geister Ausgang haben: Halloween rund um den Brötzinger Mottenkäfig
  • Dietrich Bastian

Pforzheim. „Rupert! Rupert!“ Verzweifelt sucht eine Frau nach ihrem Bräutigam. Im festlichen Kleid, einen Strauß roter Rosen in der Hand, erzählt sie jedem, der es hören will, von ihrem Unglück: Rupert hat sie vor dem Traualtar stehen lassen. Was soll sie jetzt bloß tun? Mitleid ist angebracht, doch die verlassene Braut ist längst nicht die einzige merkwürdige Erscheinung an diesem Abend. Hexen, Vampire, Untote und andere finstere Gestalten bevölkern den Vorplatz des Brötzinger Mottenkäfigs. Sie fauchen die Besucher an, lauern in dunklen Winkeln oder stehen einfach regungslos da. Leise Orgelmusik liegt in der Luft.

An den Ständen gibt es roten Glühwein und Süßigkeiten in Gestalt von Augäpfeln und

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