
Pforzheim. Kommt man mit den Menschen ins Gespräch, die sich montags auf Kaffee und Kuchen in den Räumen des Kreisseniorenrats am Ebersteinplatz treffen, merkt man: Es ist fünf vor Zwölf. Die Frauen und Männer im Alter zwischen 68 und 92 Jahren haben zwar fast alle – teilweise nach langer Suche – jedes Mal noch einen Platz beim Haus- und Facharzt gefunden. Trotzdem machen sie jetzt mit einem Hilferuf auf den eklatanten Ärztemangel in Pforzheim aufmerksam. Das Gesundheitssystem drohe sonst zu kippen in der Stadt.
Dabei ergeht es ihnen wie allen Pforzheimern: Hausärzte sind knapp, Hautärzte sind knapper, Kinderärzte sind fast nicht mehr zu finden, bei Psychotherapeuten wartet man bis zu 18
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