
Pforzheim. Neulich hat es ihr gereicht, einfach gereicht, und sie griff zum Telefonhörer: „Ich muss das jetzt loswerden, ich kann das einfach nicht mit mir selbst ausmachen“, sagte Dr. Brigitte Langer-Glock zum PZ-Redakteur. Passiert war Folgendes: Eine über 80-jährige Patientin mit schwerer Erkrankung war zu ihr in die Sprechstunde gekommen, weil sie nicht wusste, wohin sonst. Ihr Hausarzt hatte seine Praxis aufgegeben, und sie hatte keinen neuen gefunden, der sie als Patientin aufgenommen hätte. Nicht zum ersten Mal war Langer-Glock daraufhin ihre Anlaufstelle. Ihre einzige, abgesehen von der Notaufnahme – und das als Frauenärztin. Die Gynäkologin brachte es nicht übers Herz, der älteren Frau die erforderliche hausärztliche Hilfe zu verweigern, die sie fachlich problemlos geben kann, aber nicht abrechnen darf.
So trägt Brigitte Langer-Glock dazu bei, ein System zu stabilisieren, das aus ihrer
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