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Gräber für die Ewigkeit: Denkmalpfleger Christoph Timm erklärt den Teilnehmern der Busrundfahrt auf dem jüdischen Friedhof, dass Erdbestattungen die Regel waren.

Woche der Brüderlichkeit: Auf den Spuren der Juden in Pforzheim

Pforzheim. Die Goldstadt ist voller Erinnerungsorte an das reichhaltige jüdische Leben bis zur Machtergreifung 1933. Sie legt aber auch Zeugnis ab vom jüdischen Gemeindeleben heute, etwa durch die seit über zehn Jahren existierende neue Synagoge an der Emilienstraße.

Um historische und aktuelle Aspekte zusammenzubringen, hat der städtische Denkmalpfleger Christoph Timm eine Busrundfahrt für 42 Interessierte organisiert. Im Rahmen der diesjährigen Woche der Brüderlichkeit geht es in einer Vielzahl an Veranstaltungen um das gegenseitige Verständnis der Religionen und um den Dialog miteinander. Der jüdische Friedhof als Abteilung des Hauptfriedhofs 1877 angelegt, legt eindrücklich Zeugnis ab von bedeutenden Persönlichkeiten wie dem Finanzier Adolf Kahn, den Psychoanalytikern Fritz und Laura Pearls sowie dem Schmuckfabrikanten Louis Kuppenheim, die einst das Miteinander in der Stadt prägten – bis die Nationalsozialisten an die Macht kamen.

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