Symbolbild: dpa
Pforzheim
Zuletzt gesichtet bei Birkenfeld: Verunglückter Habicht noch immer gesucht

Pforzheim. Der Pforzheimer Falkner Hans-Joachim Boll hofft weiter auf Hinweise auf seinen ausgebüxten Habicht. Entflogen war der Greifvogel vor gut einer Woche im Hanfackerweg. 20 Anrufe seien mittlerweile bei ihm eingegangen – doch viele hätten nur Bussarde beobachtet, erzählt der Greifvogelbeauftragte gegenüber der PZ.

Zuletzt gesichtet wurde sein Habicht wohl am Wochenende bei Birkenfeld. Der Greifvogel sei an seiner weißen Brust und dem Glöckchen am Fuß erkennbar. Und an den Krähen, die er aufschrecke. Zum Vergleich: Das Tier hat die Größe eines Huhns.

Vogel wohl noch immer in Kernstadt, Büchenbronn oder Birkenfeld unterwegs

Es sei ein verunfalltes Tier, das er derzeit trainiere und das in freier Natur noch nicht alleine durchkomme, so Boll. Er geht davon aus, dass der Vogel noch immer im Bereich der Kernstadt, Büchenbronn und Birkenfeld unterwegs ist.

"Greift der Habicht Beute, sollte diese liegen gelassen werden", sagt Boll. Dann kehre er dorthin zurück. In der Zwischenzeit könne man den Experten verständigen.

Wer das Tier entdeckt, soll auf keinen Fall selbstständig eingreifen, sondern sich sofort an die nächste Polizeidienststelle oder die Feuerwehr wenden. Der Greifvogelbeauftragte selbst istt elefonisch unter (0 72 31) 48 05 81 erreichbar.