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Auch in Neuenbürg standen Autos in Flammen.  Foto: Keller 

Zwei Wochen nach der Festnahme: Mutmaßlicher Brandstifter sitzt jetzt in der Psychiatrie statt in U-Haft

Pforzheim/Enzkreis. Knapp zwei Wochen sind vergangen, seitdem die Polizei einen Verdächtigen im Fall der Brandstifter-Serie festgenommen hat. Seit der Erfolgsmeldung dringen nur wenige Informationen nach außen, Ermittler und Staatsanwaltschaft halten sich bedeckt. Und doch versandten diese am Donnerstag eine gemeinsame Pressemitteilung.

"Nachtrag zur Brandstiftungsserie an Kfz in Pforzheim, Neuenbürg, Remchingen-Singen und Kämpfelbach-Ersingen", heißt es in der Überschrift der Mitteilung. Wie berichtet, wird der festgenommene 24-jährige Syrer beschuldigt, für die Brandserie verantwortlich zu sein, bei der in den vergangenen Wochen 15 Autos in der Region in Flammen aufgingen.

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Seit seiner Festnahme am 6. Dezember sitzt der Verdächtige nun in Untersuchungshaft. Beziehungsweise, seit Donnerstag: er saß. Er habe durch seinen Verteidiger einen Haftprüfungsantrag beim Amtsgericht Pforzheim gestellt, teilen Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der 24-Jährige wurde daher am Donnerstag erneut dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Pforzheim vorgeführt - "welcher aufgrund des psychischen Zustandes des dringend Tatverdächtigen einen Unterbringungsbefehl gegen diesen erließ und die Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung anordnete", heißt es in der Pressemitteilung.

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