
Die diesjährige Berlinale wird wieder einmal von einer Frage begleitet, die älter ist als das Festival selbst: Wie politisch darf Kunst sein? Mittlerweile sollte diese Frage aber viel eher lauten: Wie politisch muss Kunst sein? Mehr als 80 Filmschaffende warfen der Berlinale in einem offenen Brief mangelnde Positionierung zum Gaza-Krieg vor, während andere – wie Jurypräsident Wim Wenders – mahnen, ein Festival müsse sich aus der Politik heraushalten. Dazwischen wächst der Druck auf Künstler, auf jede weltpolitische Frage eine Antwort parat zu haben.
Ein Kommentar von PZ-Redakteurin Catherina Arndt
Dass Kunst politisch sein kann, steht außer Frage. Sie entsteht nicht in
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