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Prozess um einen Anschlag auf ein israelisches Rüstungsunternehme
Fünf Menschen zwischen 25 und 40 stehen im Gerichtssaal. Die Pro-Palästina-Aktivisten stehen in Stammheim vor Gericht. Ihnen wird unter anderem mitgliedschaftliche Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch vorgeworfen. Sie brachen der Anklage zufolge nachts in ein israelisches Rüstungsunternehmen in Ulm ein, zerstörten dort viel Inventar, sprühten die Wände voll und verursachten einen Millionenschaden (zu dpa: „Prozess um Angriff auf israelischen Rüstungskonzern geht weiter“)
+++ dpa-Bildfunk +++
Politik
Chaos-Prozess in Stuttgart: Wo für Richter und Anwälte die Grenzen der Konfliktverteidigung liegen

Das Publikum grölt, Angeklagte lassen sich in den Gerichtssaal tragen oder rollen auf einem Bürostuhl herein: Der Prozess gegen fünf Pro-Palästina-Aktivisten vor dem Landgericht Stuttgart hat wegen der anhaltenden Tumulte hohe Wellen geschlagen. Als Laie fragt man sich: Ist das noch ein seriöses Verfahren oder nur noch effekthaschende Show? Wo verläuft die Grenze zwischen legitimen juristischen Mitteln und Respektlosigkeit gegenüber dem Gericht? Die PZ hat zwei außenstehende Experten dazu befragt.

Darum geht es im Prozess

Am 27. April eröffnete die 18. Großen Strafkammer des Landgerichts Stuttgart

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