
Chaos-Prozess in Stuttgart: Wo für Richter und Anwälte die Grenzen der Konfliktverteidigung liegen
Das Publikum grölt, Angeklagte lassen sich in den Gerichtssaal tragen oder rollen auf einem Bürostuhl herein: Der Prozess gegen fünf Pro-Palästina-Aktivisten vor dem Landgericht Stuttgart hat wegen der anhaltenden Tumulte hohe Wellen geschlagen. Als Laie fragt man sich: Ist das noch ein seriöses Verfahren oder nur noch effekthaschende Show? Wo verläuft die Grenze zwischen legitimen juristischen Mitteln und Respektlosigkeit gegenüber dem Gericht? Die PZ hat zwei außenstehende Experten dazu befragt.
Darum geht es im Prozess
Am 27. April eröffnete die 18. Großen Strafkammer des Landgerichts Stuttgart
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