
Der Skandal, den niemand sehen wollte: Wie ein Pforzheimer die Fälschung der Hitler-Tagebücher aufarbeitet
Pforzheim. Vor 40 Jahren veröffentlichte der „Stern“ die gefälschten Hitler-Tagebücher. Bis heute gilt der Vorgang vor allem als Medienskandal: Wie konnte sich ein so renommiertes Blatt so täuschen lassen? Etwas anderes wird dagegen kaum thematisiert – die verharmlosenden Inhalte der Fälschungen. Der Pforzheimer Sebastian Barth hat sich in seiner Doktorarbeit genau damit auseinandergesetzt.
Als Deutschland auf der sogenannten Hitler-Welle ritt, war Sebastian Barth noch gar nicht geboren. Damals,
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