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Bundeskanzler Friedrich Merz kündigt einen „Herbst der Reformen“ an. Doch hinter den Plänen stehen vor allem Sparzwänge – und die könnten am Ende vor allem Familien und sozial Schwächere treffen.
picture alliance/dpa/Kay Nietfeld/pz
Politik
Einschnitte auf allen Ebenen beim Herbst der Reformen: Das gibt ein böses Erwachen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat mal wieder einen Herbst der Reformen angekündigt: Krankenkassenreform, Rentenreform, Pflegereform, Sozialreform – und Bürokratieabbau. Das klingt nach Aufbruch, nach Verbesserungen und Erleichterungen für den Bürger. Weil der Grund für all die Reformen aber klamme Kassen und Sparmaßnahmen zur Konsolidierung des Bundeshaushalts sind, wird es nach dem Herbst ein böses Erwachen geben. Denn wo der Rotstift die Politik diktiert, bleibt am Ende weniger für den Bürger.

Ein Kommentar von PZ-Redakteur Sven Bernhagen

Unterhaltsvorauszahlungen sollen gekürzt, das Elterngeld soll beschnitten und die

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