Iran-Krieg - Vereinigte Arabische Emirate
Der Iran nimmt die Emirate im Vergleich zu den anderen Golfstaaten bisher besonders stark unter Beschuss. (Archivbild)
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Der emiratische Präsident Mohammed bin Sajid
Der emiratische Präsident gibt sich stark angesichts von Irans Angriffen. (Archivbild)
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Politik
Emiratischer Präsident: «Wir befinden uns im Krieg»

Der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohammed bin Sajid, hat sich angesichts der iranischen Angriffe mit eindringlichen Worten an sein Volk gewandt. «Wir befinden uns im Krieg», sagte Mohammed dem Fernsehsender Abu Dhabi TV bei einem Besuch Verletzter im Krankenhaus in der Hauptstadt. 

Er habe auch eine Botschaft an die Feinde: «Die Emirate haben ein dickes Fell und bitteres Fleisch, wir sind keine leichte Beute.» Das Land sei zwar «attraktiv, wunderschön und ein Vorbild», davon dürften sich die Gegner der Emirate aber nicht täuschen lassen. «Ich verspreche allen, dass wir stärker denn je (aus diesem Krieg) hervorgehen werden.»

Die Emirate stehen wie die weiteren Golfstaaten seit einer Woche unter Beschuss durch den Iran, der unter anderem mit Angriffen auf US-Militärbasen auf amerikanisch-israelische Militärschläge reagiert. Die Emirate wurden im Vergleich zu den anderen Golfstaaten bisher am häufigsten angegriffen. Die Flugabwehr des Landes fing nach eigenen Angaben bisher rund 200 Raketen, 1.100 Drohnen und mehrere Marschflugkörper ab.

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