
Pforzheim. Die internationale Politik steht unter hohem Druck: Machtverschiebungen, Handelskonflikte und Irritationen im Verhältnis zu den USA fordern Europa zunehmend heraus. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos rückten Fragen nach europäischer Souveränität, transatlantischer Stabilität und geopolitischer Verantwortung in den Mittelpunkt. Wie sind die jüngsten Entwicklungen politisch zu bewerten, und welche Signale gingen von Davos aus? Gunther Krichbaum, Staatsminister für Europa, gibt Antworten.
PZ: Wie ordnen Sie die aktuelle internationale Lage und das Treffen in Davos politisch ein? Welche Signale in Davos waren besonders prägend?
Gunter Krichbaum: Die Drohungen gegenüber Grönland, Dänemark und die NATO waren ein Tiefpunkt im transatlantischen Verhältnis.
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