
Nordschwarzwald. Mehr als 20 Jahre lang hat die Rote Armee Fraktion (RAF) die Bundesrepublik terrorisiert. Sie brachten Dutzende Menschen um, darunter zahlreiche prominente, damalige Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Obwohl diese düstere Zeit in der bundesrepublikanischen Geschichte schon Jahrzehnte her ist, gibt es bis heute keinen offiziellen Ort, der an die Opfer erinnert. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte kürzlich das Thema in die Öffentlichkeit gebracht, indem er sich für ein zentrales Mahnmal aussprach. „Dieses dunkle, blutige Kapitel der deutschen Geschichte“ sei noch nicht fertig aufgearbeitet – „weder durch die polizeilichen Ermittlungen noch durch eine historische Würdigung der Opfer durch einen Ort der Trauer und des Gedenkens“, so Herrmann. „Die Opfer und ihre Angehörigen haben das verdient. Die Familien von fünf der bekanntesten RAF-Todesopfern unterstützen nach einem „Bild“-Bericht die Initiative Herrmanns – und eine ehemalige RAF-Terroristin aus dem Nordschwarzwald auch.
Silke Maier-Witt wurde 1950 in Nagold geboren. Auf PZ-Anfrage teilt sie mit:
„Ich habe spontan gedacht, dass das eine
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